Die EKS erhält Förderung durch den Kiwanis Club Bad Schwartau

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Freundschaftsbank

Von der Idee zum Konzept:

In den USA wurde die Idee der Freundschaftsbank von Acacia Woodley geboren. Sie besuchte eine Grundschule in Florida und litt an einer Fehlbildung der linken Hand. Deshalb gemobbt und angestarrt zu werden, machte ihr sehr zu schaffen. So entstand ihre Idee, in der Schule einen Ort einzurichten, den Schüler:innen aufsuchen können, wenn sie einen „Freund“ brauchen. Die Idee der Freundschaftsbank war geboren. Weitere Schulen in Florida wurden auf das Konzept aufmerksam und implementierten es. Später wurde es auch in anderen Ländern eingeführt. 

Der Kiwanis Schulförderpreis des Jahres 2024 ermöglicht der Schulsozialarbeiterin Kirsten Behrens, eine Freundschaftsbank zu installieren. Die Bank ist ein einfaches Mittel der Gewaltprävention. Sie fördert gemeinsames Spielen, macht sichtbar, dass niemand allein gelassen wird, und dass Kinder, die sich als Freundschaftsstifter:innen ausbilden lassen, sich für Schüler:innen engagieren. 

Die Freundschaftsbank ist für alle da, die …
… neu an der Schule sind.
… die niemanden zum Spielen haben.
… neue Freunde suchen.
… gerade nicht mit ihren gewohnten Freunden spielen wollen.
… einfach mal etwas Neues spielen wollen.
… eine Freundschaftsstifterin oder ein Freundschaftsstifter sein wollen.
… eine Pause brauchen.

Alle Kinder der Erich Kästner-Grundschule können die Bank auf zwei verschiedene Arten nutzen. Entweder nehmen sie die Bank in Anspruch, weil sie einen Freund suchen, sich alleine fühlen, oder sie werden als Buddy aktiv und nehmen Kontakt mit Kindern auf, die auf der Bank sitzen. Ein Buddy ist ein Kind, das eine sechsmonatige Ausbildung zum „Buddy“ absolviert hat und so gezielt jemandem helfen oder zum Spielen einladen kann.

Kirsten Behrens (Schulsozialarbeit)